FC Basel

2 - 2

2 - 2


FC Luzern



21.7.2012

FC Basel 1893 - FC Luzern 2:2 (0:1)

Nach einem hochklassigen Spiel trennen sich der FC Luzern und Gastgeber Basel 2:2-unentschieden. Der FCL zeigte einen starken Auftritt und konnte zweimal in Führung gehen. Beide Treffer gelangen Dario Lezcano und beide Male leistete Sally Sarr die Vorarbeit. Der Meister aus Basel verzeichnete einen effizienten Auftritt vor eigenem Publikum. Aus wenigen Torchancen erzielte die Vogel-0Elf durch ihre beiden Torgaranten Alexander Frei und Marco Streller jeweils den Ausgleich. Luzern seinerseits hatte ein klares Plus an Möglichkeiten, muss zuletzt jedoch zufrieden mit dem einen Punkt sein, da Alex Frei in der Nachspielzeit den Pfosten traf. „Wir haben zwei unnötige Tore erhalten", analysierte Michel Renggli und stellte fest, dass die Basler halt aus wenigen Gelegenheiten zu Toren kommen. Murat Yakin, der seine Elf erneut ein perfektes taktisches Korsett verpasste, zeigte sich zwar zufrieden mit dem Punkt, wusste aber auch, dass hier und heute mehr drin gelegen wäre.


Auf die Plätze, fertig, los

Der Gast aus der Innerschweiz nahm das Geschehen umgehend in die Hand. Noch vor dem Anpfiff liess Captain Stahel bei der Platzwahl die Seiten tauschen, und dann legte sich die gelbe Dominanz über den herrlichen Basler Rasen. Drei Corner und eine erste gute Doppel-Chance von Dimitar Rangelov, bei der Basels Schlussmann seine ganze Klasse unter Beweis stellen konnte, resultierten aus der Starviertelstunde. Auch Adrian Winter setzte zwei Ausrufezeichen im Strafraum der Rotblauen.


Sarr auf Lezcano Teil 1

Luzern drückte weiter auf das Gaspedal und wurde für seine Bemühungen auch belohnt. Dimitar Rangelov lancierte den vorgerückten Sally Sarr, der flankte präzise zur Mitte und dort hatte Dario Lezcano keine Mühe, seinen ersten Saisontreffer zu erzielen. Das Geschehen änderte sich auch in den Folgeminute kaum; der FCL trat zu dominant auf und agierte kompakt und clever. Erst in der 41. Minute tauchte der Gastgeber erstmals vor dem Luzerner Tor auf. Alex Frei konnte alleine in Richtung Dave Zibung ziehen, und der blieb in dieser Aktion mit einem starken Reflex auch Sieger. „Wir haben einen enormen Aufwand im ersten Umgang betrieben" stellte der Luzerner Schlussmann fest. Entsprechen gut bedient war der FC Basel mit der knappen Führung der furios aufspielenden Innerschweizer.


Eine Reaktion nach Mass

Der Auftakt zur zweiten Halbzeit begann mit einem Platzverweis für Heiko Vogel, bevor auch nur einer der 22 Akteure den Ball berührte. Der Basler Trainer bewies nach der Partie Grösse und entschuldigte sich für seine Emotionen gegenüber dem Unparteiischen. Auch nach dem Pausentee hatte die Mannschaft von Murat Yakin mehr vom Spiel. Doch das zweite Tor des Tages fiel nach 61 Minuten etwas entgegen dem Spielverlauf und auf der anderen Seite. Alex Frei war zur Stelle und reüssierte in gewohnter Manier. Luzern seinerseits stecke nicht auf, und stellte den ursprünglichen Spielstand innert fünf Minuten wieder her. Erneut war es Sally Sarr, der Dario Lezcano den Ball auflegte. Mit dem Rückstand der Basler erstarkten diese wieder. Torchancen waren nun auf beiden Seiten vorhanden, doch es waren wieder die Basler, die zum Ausgleich kamen. Marco Streller konnte im Luzerner Fünfer ohne Probleme einnicken. „Wir müssen uns hinten noch weiter verbessern", meinte Michel Renggli zum zweiten Treffer, der wiederum nicht zwingend fallen musste.


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