FC Thun

2 - 1

2 - 1


FC Luzern



5.8.2012

FC Thun - FC Luzern 2:1 (1:0)
Der FC Luzern bleibt weiterhin sieglos und verliert in Thun mit 1:2. Cassio Horta brachte den Gastgeber vor 5'524 Zuschauern entgegen dem Spielverlauf in Führung. Dem Thuner Tor ging ein verhängnisvoller Abspielfehler voraus. Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit erhöhte der ex-Luzerner Enrico Schirinzi mittels Foulelfmeter auf 2:0. In der 76. Minute hielt der eingewechselte Daniel Gygax die Luzerner Hoffnungen auf einen Punktgewinn mit seinem Anschlusstreffer am Leben. In der Folge traten die Luzerner druckvoll auf und vergaben mehrere Möglichkeiten zum Ausgleich.



Unnötiger Gegentreffer

Praktisch mit der ersten Möglichkeit führten die Berner Oberländer im eigenen Stadion. Claudio Lustenbergers Abspiel in Richtung eigener Torhüter fiel viel zu kurz aus und die Thuner Neuerwerbung Cassio Horat liess Dave Zibung keine Abwehrmöglichkeit. Davor drückten die in Gelb spielenden Innerschweizer dem Spiel den Stempel auf und hatten das Geschehen an diesem Sonntagnachmittag im Griff. Nach dem Gegentreffer wurden die Thuner stärker und der FCL verlor für eine kurze Zeit den Faden. Bis zum Pausenpfiff blieb der FCL nur mit Distanzschüssen gefährlich. „Das Tor war ein Geschenk an den Gegner", analysierte ein enttäuschter Murat Yakin das erste Tor der Oberländer nach dem Schlusspfiff.


Frühe Vorentscheidung

In der Pause nahm Murat Yakin Jahmir Hyka und Dario Lezcano vom Feld und ersetzte sie durch Daniel Gygax und Adrian Winter. Doch wenige Momente nach Spielbeginn und einer Intervention von Xavier Hochstrasser im eigenen Strafraum zeigte Schiedsrichter Damien Carrel auf den Punkt und verwarnte den Olympioniken in den Reihen des FCL. Enrico Schirinzi gab sich keine Blösse und erhöhte souverän auf 2:0. „Danach wurde es sehr schwer für uns", blickte Alain Wiss auf die vermeintliche Vorentscheidung in diesem Spiel zurück. Luzern steckte den Kopf aber nicht in den Sand und suchte vehement den Anschlusstreffer. Dabei scheiterten Daniel Gygax, Dimitar Rangelov und Adrian Winter der Reihe nach und mehrmals bei ihren Abschlussversuchen. In der 76. Minute und nach sehenswerter Vorarbeit von Claudio Lustenberger durfte der FCL trotzdem jubeln. Daniel Gygax hatte keine Mühe und veredelte die Vorlage des Bulgaren zum Anschlusstreffer. Die nachfolgenden Bemühungen brachten jedoch keine Früchte ein. „Einzelne befinden sich in einem Formtief", resümierte der Luzerner Cheftrainer und forderte für die nächsten Spiele mehr Konzentration bei seinen Akteuren. „Wenigstens sah man, dass unsere Mannschaft lebt und am Schluss nochmals alles versuchte", so Murat Yakin weiter.


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