FC Lugano

1 - 3

1 - 3


FC St. Gallen 1879



Schweizer Cup - 1/16-Finals (2. Runde)

15.9.2013

FC Lugano - FC St.Gallen 1:3 (0:3)
Cornaredo - 1121 Zuschauer - SR Pascal Erlachner.

Tore
0:1 Vitkieviez (7.), 0:2 Aegerter (26., Eig.), 0:3 Karanovic (27.), 1:3 Sadiku (83.).

FC Lugano:
F. Russo; Maffi, Forzano, Basic, Schlauri (53. Shalaj); Sabbatini, Aegerter (62. Guarino), Everton, Tosetti; Sadiku, Rafael (46. Santillo).

FC St.Gallen:
Herzog; Martic, Montandon (35. D. Russo), Besle, Lenjani; Vitkievez (62. Wüthrich), Mutsch, Janjatovic, Rodriguez; Mathys; Karanovic (73. Lehmann).

Verwarnungen
22. Besle (Foul), 30. Everton (Foul), 42. Janjatovic (Ballwegschlagen), 45. Rafael (Foul), 61. Russo (Foul), 75. Santillo (Reklamieren), 90. Sadiku (Foul).

Bemerkungen
St. Gallen mit Lopar, Wüthrich, Franin, D. Russo, Nushi, Lehmann (Ersatzbank) und ohne Ivic, Stocklasa, Nater, Keita und Cavusevic (alle verletzt).


Videos


Personen


Kommentare

"Heikle Aufgabe gut gemeistert

Der FCSG besiegt ein aufsässiges Lugano mit 1:3 und zieht in die nächste Cuprunde ein.

Lugano kann man nicht gerade als St. Gallens liebsten Gegner bezeichnen. Der letzte Sieg im Cornaredo datiert noch aus dem letzten Jahrhundert. Trotzdem fuhren die Ostschweizer als klarer Favorit ins Tessin, in die Sonnenstube der Schweiz, wo es jedoch wie aus Kübeln goss. Mit dem Anpfiff hörte jedoch das Unwetter auf.

Dafür stürmte nun Lugano gleich von Beginn weg. Rafael und Tosetti machten in den ersten Minuten gleich klar, dass es für die Espen kein Spaziergang werden sollte. In der dritten Minute dann der erste Angriff der St. Galler über Vitkieviez, doch die Luganesi konterten über Rafael und Sadiku, und der albanische Topskorer prüfte erneut Herzog, welcher wie üblich an Cupspielen für Lopar das Tor hütete.

In der sechsten Minute holte Rodriguez einen Corner heraus und trat ihn gleich selbst. In der Mitte bildete sich ein Spielerknäuel vor dem Tor und irgendwie konnte Vitkieviez den Ball ins Tor ablenken. Das 0:1 für die Gäste kam da eher überraschend, aber das ist mittlerweile ein Qualität des FCSG, dass er auch entgegen des Spielverlaufs mal ein Tor schiesst und unglaublich effizient sein kann.

In der 25. Minute dann ein kleiner Aufreger auf Seiten der St. Galler. Vitkieviez wird von einem Luganospieler im Strafraum zu Boden gerissen, doch die Pfeife von Schiedsrichter Erlachner blieb stumm. Die Aufregung währte jedoch nur kurz, denn eine Minute später konnten die Espen aus etwa 30 Metern einen Freistoss treten. Rodriguez spielte den Ball hoch in den Strafraum, wo Aegerter mit dem Kopf wunderschön ins Tor traf. Dumm nur für ihn, dass es das eigene war. Und wieder nur eine Minute später spielte Maffi einen ebenso fürchterlichen Pass, den Karanovic erlaufen konnte. Der Espenstürmer umkurvte anschliessend noch Goalie Russo im Tor der Luganesi und schob eiskalt ein. Innert einer Minute hatten sich die Tessiner quasi selber aus dem Cup geworfen.

In der 35. Minute gab's jedoch einen kleinen Rückschlag für den FCSG: Captain Montandon musste humpelnd vom Platz und wurde ersetzt durch Russo. Und in der 73. Minute verliess auch Karanovic nicht ganz rund laufend den Platz für Sturmpartner Lehmann. Bleibt zu hoffen, dass es bei beiden nichts Schlimmes ist. Dazwischen lagen 38 Minuten, in denen Lugano zwar wieder etwas das Tempo anzog und durchaus auf den Anschlusstreffer drückte, aber die Espen das Spielgeschehen jederzeit unter Kontrolle hatten und wohl vor dem Europa League Spiel am Donnerstag gegen Krasnodar nicht zu viele Kräfte lassen wollten.

Der Anschlusstreffer - logischerweise durch Topskorer Sadiku - kam zwar noch, doch erst in der 83. Minute. Zu spät für eine Wende, denn zu souverän und abgeklärt agierte das Team von Trainer Saibene. Es blieb beim 1:3 und dem Einzug ins Achtelfinale des Schweizer Cups. Den nächsten Gegner erfahren die Espen morgen Vormittag um 11:30 Uhr. (man)"


Ereignissuche

- min. 4 Zeichen

- Suche nach Ereignissen, Personen, Auszeichnungen, Anlässe, Jahr etc.