91. Schwyzer Kantonales Schwing- und Älplerfest Muotathal

18.5.2014

Sieger: Ulrich Andreas, Gersau mit 59.75 Punkten

Anzahl Schwinger 212
Anzahl Zuschauer 5200

Im Schlussgang bezwingt Andreas Ulrich nach 7.45 Minuten Bruno Nötzli mit Kurz / Fussstich



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  • Die sechs Gänge von Kilian Wenger / jakob niederbe 

  • Die sechs Gänge von Andreas Ulrich / jakob niederb 

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"Andreas Ulrich gewinnt das Schwyzer Kantonalschwingest in Muotathal vor 5200 Zuschauern im Schlussgang gegen Bruno Nötzli mittels Fussstich und Nackdrücken am Boden. Der Gersauer startete beim Anschwingen gleich mit einem Sieg über den Zuger Eidgenossen Bruno Müller. Im zweiten Gang stand dem Forstwart der Teilverbanskranzer Adrian Forster gegenüber, welchen er platt gewinnen konnte. Vor der Mittagspause konnte Ulrich den Berner Gast und Eidgenosse Beat Wampfler besiegen. Im vierten Gang bodigte Ulrich Markus Keller aus der March. Dominik Waser besiegte Andreas Ulrich im fünften und entscheidenden Gang für die Qualifikation für den Schlussgang und stand somit mit einem Punktetotal von 49.75 Punkten im Schlussgang. Ulrich dominierte somit sein eigenes Kantonalschwingfest klar und ist der verdiente Sieger mit sechs gewonnen Gängen."

"Sechs Kränze für den SKE

Der 28-jährige Gersauer Andreas Ulrich bezwang im Schlussgang nach 7:42 Minuten Bruno Nötzli mit einem satten Fussstich und konnte damit am eigenen Kantonalfest erstmals den Sieg davontragen. Mit sechs Kränzen war Einsiedeln der erfolgreichste Klub.

W.S. Die Anwesenheit der starken Berner Delegation brachte es mit sich, dass die Zuschauerränge bereits zum Auftakt dichtgedrängt besetzt waren. Der Auftritt von Kilian Wenger stiess nicht zuletzt wegen seiner bisher guten Klassierungen auf ein grosses Echo. Er ist und bleibt für den Schwingsport ein Magnet. Diesen Vorschusslorbeeren wurde er besonders zu Beginn vollauf gerecht und verlieh dem Geschehen die nötige Würze. Obschon nach drei Gängen Andreas Ulrich mit drei Höchstnoten vorne lag, besass Wenger durchaus noch inktakte Siegeschancen. Trotzdem er danach Punkte einbüsste, wurde Kilian Wenger letzlich seiner Reputation vollauf gerecht. Die besten Siegeschancen für den Zutritt zum Schlussgang besassen nach dem vierten Durchgang die Schwyzer Andreas Ulrich, der noch als Einziger der 212 Schwinger eine reine Weste aufwies, sowie Adi Laimbacher und Bruno Nötzli. Als erster vermochte sich nach wenige Sekunden Andreas Ulrich mit einem perfiden Fussstich gegen Dominik Waser für den Schlussgang zu qualifizieren. Als sein Widersacher kristallisierte sich Bruno Nötzli heraus. Er bodigte Thomas Bisig mit einem satten Kurzzug.

Vielseitige Technik

Dass sich Andreas Ulrich einer ausgezeichneten Form erfreut, bestätigte er auf eine eindrückliche Art. Der begnadete Techniker zelebrierte einmal mehr Schwingen vom Allerfeinsten und avancierte damit zum Publikumsliebling. Mit Lätz gab er Bruno Müller das Nachsehen und machte auch mit Adrian Forster nicht lange Federlesens. Nachdem er auch Beat Wampfler mit der Höchstnote besiegte, leerte er Dominik Waser mit einem spektakulären Brienzer rückwärts zum platten Resultat.

Nach einem eher verknorzten Saisonstart kommt Bruno Nötzli immer besser in Fahrt. Er liess seinen Konkurrenten in festen Griffen keinen grossen Spielraum und bewies damit seine grossen Qualitäten. Obschon er zu Beginn nicht die allzu schwersten „Brocken“ zugeteilt erhielt, überzeugte er mit seiner resoluten Art und setzte bereits zu diesem Zeitpunkt ein deutliches Ausrufezeichen. In einer hochstehenden Darbietung, die auf- und abwog, trotzte er Kilian Wenger eine Punkteteilung ab und nahm so den „König“ aus der engeren Entscheidung.

Im Schlussgang schenkten sich die beiden Kontrahenten nichts und bearbeiteten sich nach allen Regeln der Schwingkunst, wobei Ulrich der etwas Aktivere war und verdienter Sieger wurde. „Dieser Sieg hat für mich einen hohen Stellenwert“, gab Andreas Ulrich zu Protokoll.

Adi Laimbacher prägte das Geschehen von Beginn weg an der Spitze mit und ein Sieg dürfte in dieser Verfassung nicht mehr lange auf sich warten. Der 34-jährige Firmeninhaber ging kompromisslos ans Werk und gefiel mit seinen explosiven Zügen. Die Begegnung gegen Kilian Wenger verlief ganz nach dem Gusto des Publikums und brachte beiden, trotz der Punkteteilung, zurecht einen kräftigen Applaus ein. Fünf teilweise hart erkämpfte Siege brachten ihm den Ehrenplatz ein. Erneut eine Kostprobe seines Könnens zeigte Gipfelstürmer Pirmin Reichmuth. Seinen beiden Gestellten gegen Adrian Steinauer und Christian Schuler stehen vier Siege gegenüber.

Erfreulicherweise konnten sich erstmals Reto Waser, Daniel Zimmermann, Pirmin Föhn und Remo Kälin den Kranz aufs Haupt setzen lassen.

Gutes Gesamtergebnis

Obschon gleich mehrere Aktive des Schwingklubs Einsiedeln wegen Verletzungen einen Trainingsrückstand aufweisen, darf sich deren Leistungsauweis mit sechs gewonnen Kränzen sehen lassen. Damit holten sie wie schon im Vorjahr am meisten „Exemplare“ vor Küssnacht (5), dem Mythenverband (4), March-Höfe (4), dem Rigiverband (3) und Muotathal (1). Auf das Konto der Zuger und Berner gingen je vier Kränze und je einmal kehrten die Urner sowie die Ob- und Nidwaldner kranzgeschmückt heim.

Christian Schuler, diesjähriger Gewinner des Zuger Kantonalen, wirkte zum Auftakt gegen Kilian Wenger etwas gehemmt und musste auf einen Kurzzug des einstigen Schwingerkönigs kapitulieren. Mit drei Zehnerwürfen gegen Markus Zurfluh, Beni Gwerder und Melk Britschgi brachte er sich wieder ins Gespräch. Obschon er Pirmin Reichmuth nach allen Regeln der Schwingkunst bearbeitete, konnte er dessen Verteidigung nicht durchbrechen und musste mit ihm zum dritten Mal die Punkte teilen. Mit einem Sieg gegen Remo Betschart schloss er sein Pensum ab und konnte sich damit den 60. Kranz auf sein Haupt setzen lassen. Alex Schuler stellte zum Auftakt mit dem Emmentaler René Berger und verlor danach mit Bruno Müller, womit er bereits unter Zugzwang stand. Doch mit vier Siegen löste er seine Aufgabe mit Bravour und klassierte sich weit vorne. Dass Thomas Bisig immer wieder für eine gute Leistung fähig ist, hat er schon mehrmals unter Beweis gestellt. Seinen beiden Niederlagen gegen die Eidgenossen Beat Wampfler und Bruno Nötzli stehen vier Siege gegenüber. Wie schon am Zuger Kantonalen liess Adrian Steinauer seine Klasse zeitweilig aufblitzen. Zum Auftakt trennte er sich Pirmin Reichmuth unentschieden und bodigte darauf René Berger und Roland Bucher. In einer kampfbetonten Begegnung trotzte er dem Berner Eidgenossen Beat Wampfler ein Unentschieden ab und konnte darauf auch gegen Reto Waser nicht reüssieren. Zuletzt ging er keine unnötigen Risiken ein, was sich als richtige Rezept gegen Patrick Häfliger erwies. Trotz seines nicht gelungenen Anschwingens (Niederlage gegen Willi Schillig, Unentschieden gegen Markus Spichtig) liess sich Philipp Schuler nicht aus dem Konzept bringen und machte mit drei Siegen wieder Terrain gut. Im letzten Durchgang genügte ihm das Unentschieden gegen den unberechenbaren Nidwaldner Eidgenossen Marcel Mathis für den Kranzgewinn.

Der 19-jährige Remo Kälin startete mit zwei Zehnerwürfen gegen Reto Zimmermann und Kilian Wild ausgezeichnet. Danach wurde er vom Eidgenossen Reto Nötzli gebodigt und musste mit Philipp Stettler stellen. Nach der Niederlage gegen Cornel Fässler durfte er noch leise Kranzhoffungen machen. In der alles entscheidenden Begegnung setzte er alles auf eine Karte und konnte nach einem harten Abnützungskampf Joel Kessler besiegen, was ihm den ersten Kranz einbrachte. Pech hatte Michael Hess, der mit dem Unentschieden gegen den Zuger Hünen Dominik Waser im letzten Durchgang den Kranz um lediglich einen Viertelspunkt verpasste. Der rekonvaleszente Roland Kälin brachte sich in eine günstige Ausgangslage, ehe er zuletzt gegen Toni Diener kapitulieren musste und damit leer ausging.



Martin Grab nicht dabei

Der dreifache Schwyzer Kantonalfestsieger und 113-fache Kranzer konnte wegen Kniebeschwerden nicht antreten. Bereits letztes Jahr quälte er sich, trotz der Knieverletzung, im wahrsten Sinne des Wortes durch die Saison und holte trotzdem seinen sechsten eidgenössischen Kranz. Obschon er deswegen mit dem Schwingertraining erst verspätet beginnen konnte und es anfänglich recht gut aussah, traten erneut Beschwerden auf. Weitere Abklärungen dieser Woche werden ergeben, wie es weitergeht. "


"Am heutigen Schwyzer Kantonalen Schwingfest in Muotathal konnte ich meinen dritten Kranzfestsieg feiern.

Mit den drei Siegen gegen Bruno Müller, Adrian Forster und den Berner Gast Beat Wampfler startete ich optimal in den Wettkampf.

Nach der Mittagspause konnte ich meine Siegesserie weiterführen und gewann im 4. Gang Markus Keller und im 5. Gang Dominik Waser. Somit qualifizierte ich mich für den Schlussgang. In diesem traf ich auf den Ausserschwyzer Eidgenossen Bruno Nötzli. Nach einem intensiven Gang gelang es mir Bruno mit einem Fussstich zu bezwingen und so durfte ich den Siegermuni Max entgegennehmen.
Vielen Dank den Spendern Peter Dettling und Heinz Suter von der BG Ingenieure und Berater AG.

Es war für mich ein perfekter Tag. Das Wetter, die Stimmung und meine Form stimmten voll und ganz. Das eigene Kantonale zu gewinnen ist etwas Schönes.

Ich möchte mich auch bei meinen zahlreichen Fans für die grossartige Unterstützung bedanken. Es ist immer wieder eine Freude diese zu spüren."


"Bei meinem dritten Kranzfest in dieser Saison reiste ich mit meinen Kollegen von der Schwingersektion Niedersimmental in die Innerschweiz. Die ersten zwei Gänge konnte ich gegen Christian Schuler und Markus Koller gewinnen. Danach folgten zwei gestellte Gänge gegen Adi Laimbacher und Bruno Nötzli. Der fünfte gegen Adrian Forster und der sechste Gang gegen Martin Zimmermann konnte ich wieder gewinnen. Am Schluss belegte ich mit der Punktzahl 57.50 den dritten Schlussrang. Ich bin mit meinem Fest zufrieden und freue mich bereits auf das nächste Wochenende. Da steht das Seeländische Schwingfest in Studen auf dem Programm."

"Mit sechs Siegen hat Andreas Ulrich überlegen das Schwyzer Kantonale Schwing- und Älplerfest in Muotathal gewonnen. Im Schlussgang besiegte er in der 8. Minute Bruno Nötzli mit Kurz/Fusstich. Gleich dahinter den zweiten Rang belegte Adi Laimbacher. Kränze gab es auch für Mike Müllestein und Philipp Laimbacher. "

"Bei herlichem Wetter fand im Muotathal das Schwyzer Kantonale Schwing- und Älplerfest statt.
Sieger wurde Ulrich Andreas mit einer überzeugenden Leitung. Für die Ägerer gab es einen Kranz zu feiern Elsener Adrian konnte dank dem gestellten letzen Gang gegen Laimbacher Philipp seinen zweiten Kranz in dieser Saison aufsetzten lassen. Einen Viertel Punkt zu wenig hatten leider Föhn Franz und Bieri Marcel, Franz stellte gegen Kennel Franz-Toni und Marcel verlor gegen Laimbacher Adrian.

Beim Schwyzer Kantonalschwingfest 2014 erzielten die Schwinger des Schwingklubs Aegerital folgende Resultate:

8.a Elsener Adrian 56.25 Kranz

9.a Föhn Franz 56.00 9.c Bieri Marcel 56.00
10.c Baumann Lukas 55.75 13.j Theiler Beat 55.00
13.k Elsener Manuel 55.00 14.b Bieri Christian 54.75
15.g Zemp Thomas 55.50 17.d Inderbitzin Urs 54.00
17.e Meier Andreas 54.00 17f Meier Marcel 54.00
17.m Müller Dominik 54.00 18.g Baumann Marco 53.75
20.f Klauser Nico 53.25
Elsener Peter Unfall"


"Das Schwyzer Kantonale Schwingfest gehört bereits wieder der Vergangenheit an und mit Andreas Ulrich gewann der beste Schwinger des Tages den Anlass.
Nach der Startniederlage gegen den Schwingerkönig Kilian Wenger war ich bereits unter grossem Zugzwang und es gelang mir in den folgenden drei Gängen mit Zehnerwürfen gegen Markus Zurfluh, Beni Betschart und Melk Britschgi wieder Punkte gut zu machen. Im fünften Duell remisierte ich mit dem aufstrebenden Pirmin Reichmuth und bezwang im letzten Gang Remo Betschart, was für mich der 4. Schlussrang bedeutete. Obwohl das Fest für mich nicht perfekt lief bin ich mit meiner Leistung zufrieden und möchte an dieser Stelle dem Festsieger sowie den Kranzgewinnern des Schwingklubs Einsiedeln herzlich gratulieren."


"Am zweiten Kranzfest der Saison konnten die Chamer Schwinger Reichmuth Pirmin und Waser Dominik ihre gute Form erneut beweisen. Reichmuth Pirmin sicherte sich unter anderem mit dem sensationellen Siege gegen Laimbacher Philipp sowie einem erneut gestellten Gang gegen Schuler Christian mit einem sehr guten Notenblatt den Schlussrang 4b. Auch Waser Dominik bestätigt seine gute Form mit einem Sieg gegen den Eidgenossen Kündig Edi sowie zwei weiteren gewonnenen Gänge. Auch er konnte das Fest mit Eichenlaub auf dem Kopf verlassen."

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