FC Luzern

3 - 1

3 - 1


Servette FC



FC Luzern - Servette FC 3:1 (2:0)

21.4.2012

Der FC Luzern bezwingt vor begeisterten 12'076 Zuschauer in der swissporarena Servette Genf verdient mit 3:1 und hat somit sechs Punkte Vorsprung auf das drittplatzierte YB. Xavier Hochstrasser brachte den spielbestimmenden FCL in der 25. Minute vom Elfmeterpunkt aus verdient in Führung. Nur fünf Minuten später gelang dem überragenden Jahmir Hyka mit einem Flachschuss der zweite Luzerner Treffer. Nach dem Seitenwechsel sah Vincent Rüfli die zweite gelbe Karte (59.) und wurde des Feldes verwiesen. Mit der ersten und einzigen Möglichkeit der Genfer fiel quasi aus dem Nichts der Anschlusstreffer (64.). Luzern kontrollierte weiterhin Spiel und Gegner und hatte bei diversen Möglichkeiten die vorzeitige Siegsicherung auf dem Fuss. „Wir hätten bereits im ersten Umgang mehrere Tore erzielen müssen", meinte denn auch Dave Zibung nach Spielschluss. Erst der eingewechselte Moshe Ohayon brachte mit seinem 3:1 die drei Punkte endgültig ins Trockene. „Natürlich freue ich mich über diesen Treffer vor unseren tollen Fans", sagte der Israeli, nachdem sich die Mannschaft vom blendend aufgelegten Luzerner Publikum verabschiedete. Murat Yakin zu den 90 Minuten: „Das war ein guter Auftritt meines Teams, und wir haben verdient gewonnen."


Eine Luzerner Bilderbuch-Halbzeit

Von Beginn weg war es augenfällig, der FC Luzern präsentierte sich lauffreudig und überzeugte mit präzisem Kombinationsspiel. Immer wieder setzte die schnelle Luzerner Offensive den Gegner unter Druck und erarbeitete sich eine vielzahl an Möglichkeiten. Vor allem mit der Geschwindigkeit von Jahmir Hyka bekundeten die Genfer etliche Mühe. So wusste sich Vincent Rüfli gegen Adrian Winter im eigenen Strafraum nach 25 Minuten nur mit einem Foul zu helfen, was in einem Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Nikolay Hänni und einer gelben Karte für den Nationalspieler gipfelte. Xavier Hochstrasser gab sich keine Blösse und die Luzerner Führung war nach dem präzisen Schuss in die rechte untere Torecke Tatsache. Nur Momente später scheiterte Jahmir Hyka am stark parierenden David Gonzalez, der wie sein Luzerner Antipode eine Klassepartie bot. Keine fünf Minuten danach zappelte das Spielgerät zum zweiten Mal im Gehäuse der Grenatroten, gegen den Flachschuss von Jahmir Hyka konnte in diesem Fall auch der Servette-Schlussmann nichts ausrichten. Die Partie und der Cupfinalist kannten auch weiterhin nur eine Richtung. Dario Lezcano, Jahmir Hyka und Adrian Winter verpassten in der Folge den Ausbau des Resultats. „Mit dem 2:0 waren die Genfer zu diesem Zeitpunkt mehr als gut bedient", stellte denn auch Moshe Ohayon völlig zu Recht fest. „Wir waren im Abschluss zu wenig präzise" begründete Murat Yakin den zu knappen Vorsprung der Seinen.


Ohayon späte, hochverdiente Entscheidung

Auch nach dem Pausentee änderte sich das Geschehen kaum. Quasi im Minutentakt erspielte sich der FCL Möglichkeiten, scheiterte jedoch am guten Servette Goalie oder am Genfer Pfosten. Nach 59 Minuten blieb dem Unparteiischen nichts anderes übrig, als sich Vincent Rüfli nach einem Zurückhalten an Jahmir Hyka im Mittelfeld seine zweite Verwarnung abholte, die Ampelkarte zu ziehen. Bereits schon davor ermahnte Nikolaj Hänni das Servette-Eigengewächs. Doch mit dem Platzverweis kamen die Genfer kurioserweise besser in die Partie. „Wir sind ein bisschen leichtsinnig geworden", so Murat Yakin, „zudem ist der Gegner ab diesem Zeitpunkt mehr gelaufen als wir." Servette gelang in nummerischer Unterzahl nach 64 Minuten sogar ein Treffer. „Ein sehr Unglücklicher", passierte der starke FCL-Goalie Dave Zibung den Treffer von Ishmael Yartey Revue. Dennoch kamen die Blauweissen zu weiteren Chancen. Der eingewechselte Daniel Gygax alleine vergab drei an der Zahl. Die dritte verwandelte sich jedoch in eine Vorlage für den ebenfalls eingewechselten Moshe Ohayon, und der liess es sich nicht entgehen, die Siegsicherung zu erzielen.


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