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Alois Arnold


Schwingklub Ägerital 1937 - 1948

29.8.1943

 

Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest in Zug



Erster eidgenössischer Kranz für Alois Arnold
8. Arnold Alois, Unterägeri


Gutes Wetter.
179 Schwinger.
13`000 Zuschauer.
Kampfgerichtspräsident: Obmann Emil Bachmann, Zofingen.
OK-Präsident: Stadtrat Emil Weber.
Festansprache: keine.
Anwesender Bundesrat: Dr.Kobelt.
Kränze: 28
Kranzausstich; 43 Schwinger.
Schwingerkönig: Lardon Willy.
Schlussgang: Aus der Ausgangsstellung werden gegenseitig dreimal die Griffe zum Übergriff gewechselt. Dann behält Willy Lardon seinen Übergriff links, fasst zudem Oberarm rechts und hüftert Werner Bürki in haushohem Bogen direkt in die Brücke, wo er in eiserner Umklammerung festhält und zudrückt bis zum Sieg.

1941

 

Bundesfeier-Schwinget in Schwyz



9. Arnold Alois, Unterägeri


OK-Präsident: Gottfried Müller, Seewen Schwyz.
Kampfgerichtspräsident: Josef Bieri, Entlebuch.

Die Delegiertenversammlung des Innerschweizer Schwingerverbandes beschloss im Februar 1941, anlässlich der 650-Jahrfeier der Gründung der Eidgenossenschaft, in Schwyz ein Schwingfest durchzuführen. Mit der Organisation wurde der Schwingerverband am Mythen betraut. Der Innerschweizer Vorstand stellte Bedingungen zur Durchführung dieses Anlasses auf, deren wichtigste Punkte hier festgehalten seien: Es können Kränze abgegeben werden im Umfang wie am Stossschwinget. Der Stoosschwinget fällt in diesem Jahr aus. Den Schwingern, Kampfrichtern, Ehrengästen und dem Innerschweizer Vorstand ist eine Erinnerungsplakette zu verabreichen. Es wird auch drei Plätze geschwungen. Jeder Platz muss mit 12m2 Sägemehl belegt werden. Durchmesser eines Schwingplatzes: 10 Meter. Das Fest ist am 17. evtl. 24.August durchzuführen.
Teilnahmeberechtigung: Vom Innerschweizer Schwingerverband 41 Schwinger und von den übrigen Teilverbänden je 12 Schwinger.
Bei dieser kleinen Zahl von Aktiven war bald klar, dass nur die Wägsten und Besten in Schwyz erscheinen dürfen. Drei Schwingerkönige, Werner Bürki, Willi Lardon und Otto Marti, waren gemeldet. Dank des attraktiven Teilnehmerfeldes war das Interesse der Schwingerfreunde aus der ganzen Schweiz sehr gross. 5000 Zuschauer waren am Festtag anwesend. Der etwas grösser als der Stoosschwinget geplante Bundesfeier-Schwinget hatte sich zum Anlass mit eidgenössischem Charakter gemausert. Leider wurden die Aktiven vom Unfallpech verfolgt.
Am Fest schieden Willi Lardon, Werner Bürki, Karl Hegglin und Louis Hofstetter aus. Den Sieg teilten sich Otto Marti und Louis Christoffel. Otto Marti gewann den Schlussgang gegen Heinrich Angst. Louis Christoffel konnte durch einen Sieg im sechsten Gang gegen Robert Vogt zu Marti aufschliessen.
Der Bundesfeier-Schwinget bei der Gemeindebaute Schwyz, am Fusse der beiden Mythen, war eine Demonstration des urwüchsigen Brauchtums und der Treue zur Heimat mitten im Krieg.


Rangliste (Kranzgewinner):

1. Marti Otto, Scheunen
1. Christoffel Louis, Davos
2. Schlittler Jakob, Zürich
3. Fink Arnold, Büetigen
3. Oswald Heinrich, Rain