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Reto Ziegler


Schweizer Fussball Nationalmannschaft 2005 - 2014

25.6.2010

6 Bilder
 

Schweiz - Honduras 0:0


Weltmeisterschaft 2010
Schweiz - Honduras 0:0

Die Schweiz verlässt Südafrika schon nach der Vorrunde. Das Team von Ottmar Hitzfeld konnte von der guten Ausgangslage nicht profitieren. Gegen Honduras resultierte nach einem Auftritt, der nicht nach Wunsch verlief, nur ein torloses Remis - zu wenig, um sich für den Achtelfinal gegen Brasilien zu qualifizieren.

Weil Spanien sich gegen Chile 2:1 durchsetzte, hätte die Schweiz das bis dahin punktelose Honduras mit zwei Toren Differenz schlagen müssen. Die Truppe um Gökhan Inler tat sich aber trotz deutlich mehr Ballbesitz überaus schwer, zu Torchancen zu kommen. Es fehlten der Spielwitz und die gewinnbringenden Einzelaktionen.

Auch verstärkte Offensive reüsiert nicht
Nationaltrainer Hitzfeld verstärkte im Verlauf der Partie durch die Einwechslungen von Hakan Yakin, dem zu Beginn nicht berücksichtigten Alex Frei und dem jungen Xherdan Shaqiri die Offensive kontinuierlich. Es entwickelte sich in den letzten 20 Minuten ein offener Schlagabtausch. Beide Mannschaften hatten Möglichkeiten.

Kaum zwingende Aktionen
Nationalgoalie Goalie Diego Benaglio rettete in der 71. Minute brillant. Die Zeit, die ihnen Benaglio verschafft hatte, wussten die Schweizer Feldspieler nicht zu nutzen. Sie tauchten in der Schlussphase zwar oft im honduranischen Strafraum auf, doch zu zwingenden Aktionen kam es kaum. Die letzten Pässe waren genauso ungenügend wie die wenigen Abschlüsse.

Highlight gegen Brasilien verpasst
Der enttäuschende WM-Verlauf nach dem Coup gegen Spanien zum Auftakt kostet der Schweiz einen Auftritt gegen Rekord-Weltmeister Brasilien, der sich mit dem 0:0 gegen Portugal den Sieg in der Gruppe G sicherte. Brasilien trifft nun am Montag auf Chile, Portugal einen Tag später auf Spanien.




Telegramm

Free State Stadium, Bloemfontein - 28 042 Zuschauer
SR Baldassi (Arg).

Schweiz: Benaglio; Lichtsteiner, von Bergen, Grichting, Ziegler; Barnetta, Huggel (78. Shaqiri), Inler, Fernandes (46. Yakin); Derdiyok, Nkufo (69. Frei).

Honduras: Valladares; Sabillon, Chavez, Bernardez, Figueroa; Alvarez, Thomas, Wilson Palacios, Nuñez (66. Martinez); Jerry Palacios (78. Welcome), Suazo (87. Turcios).

Bemerkungen: Schweiz ohne Behrami (gesperrt) und Senderos (verletzt). Verwarnungen: 4. Thomas. 34. Fernandes. 58. Suazo. 65. Chavez. 89. Wilson Palacios (alle wegen Fouls). (si/pg)

21.6.2010

9 Bilder
 

Das zweite Gruppenspiel verliert die Schweiz gegen Chile mit 0:1


Weltmeisterschaft 2010
Chile - Schweiz 1:0 (0:0)

Das Schweizer Nationalteam hat in Port Elizabeth seine zweite Partie gegen Chile 0:1 und dazu Valon Behrami nach etwas mehr als einer halben Stunde durch eine fragwürdige rote Karte verloren. Um die Achtelfinals aus eigener Kraft (also ohne das Ergebnis bei Spanien - Chile) zu erreichen, muss die Schweiz am Freitag gegen Honduras mit zwei Toren Unterschied gewinnen.

Ausschlaggebend für die Niederlage war der frühe und fragwürdige Platzverweis für Valon Behrami nach 31 Minuten gewesen. Eine Stunde in Unterzahl spielend kassierte das Team von Ottmar Hitzfeld in der 75. Minute den entscheidenden Gegentreffer durch Mark Gonzalez, der mit einem Kopfball-Aufsetzer via Unterkante der Latte ins Netz traf. Die grosse Chance zum Ausgleich vergab Eren Derdiyok, als er den Ball in der Schlussminute aus 11 Metern praktisch unbedrängt am Tor vorbei schob.

Mit Frei und Behrami
Hitzfeld hatte die gegen Spanien verletzten Alex Frei und Valon Behrami in die Startaufstellung genommen. Eren Derdiyok und Tranquillo Barnetta aus dem glanzvollen Siegerteam gegen den Europameister mussten für die beiden Rückkehrer auf die Ersatzbank weichen. Diese Spielerrochade konnte jedoch nicht die erhoffte Wirkung erzielen, weil die beiden Neuen nach lediglich 42 Minuten bereits nicht mehr auf dem Spielfeld standen. Behrami wurde nach einem Zweikampf mit Arturo Vidal von Schiedsrichter Khalil Al Ghamdi aus Saudi-Arabien vom Platz gestellt, weil er - wild mit beiden Armen rudernd - seinen Gegenspieler am Hals getroffen hatte und dieser sich sofort am Boden wälzte. Für Coach Hitzfeld, der die Szene aus nächster Nähe beobachten konnte, war es "nicht einmal ein gelbwürdiges Foul" gewesen.

Hitzfeld reagierte auf den Ausfall Behramis zuerst mit der Zurücknahme von Alex Frei auf die rechte Aussenbahn, um den Captain schliesslich in der 42. Minute durch Barnetta zu ersetzen. Mit einem Mann in Unterzahl verlegten sich die Schweizer hernach ausschliesslich auf die Abwehrarbeit und stellten die Offensivbemühungen praktisch ein.

Der Schweizer Mannschaft ging es im zweiten Umgang nur noch um Schadensbegrenzung. Naheliegend, dass sie sich mit dieser Darbietung keinen Schönheitspreis mehr sichern konnte. Lange aber schien es, als ob die enorme und solidarische Fleissleistung aller zehn Akteure mit einem Remis belohnt werden könnte. In der 67. Minute sicherte sich die Schweiz gar einen WM-Rekord: Das Team von Ottmar Hitzfeld ist mit 559 Minuten am längsten ohne Gegentor geblieben.

Erst der Treffer von Joker Gonzalez, der nach der Pause als zusätzlicher Stürmer ins Spiel gekommen war, beendete die eindrückliche Leistung der Schweizer Abwehrleute, die seit der WM 1994 in den USA (Achtelfinal gegen Spanien) in beinahe sechs Partien ohne Gegentor geblieben waren.

Die grosse Chance zum Ausgleich
Die erste Niederlage für das Hitzfeld-Team in einem Ernstkampf seit dem Flop gegen Luxemburg am 10. September 2008 hätte jedoch auch in Unterzahl vermieden werden können. Eren Derdiyok, der nach einer Stunde für Blaise Nkufo eingewechselt wurde, vergab den 1:1-Ausgleich in der 90. Minute. Bei der einzigen Schweizer Torchance im gesamten Spiel hatten Benjamin Huggel und Reto Ziegler sich auf der linken Seite durchgespielt, Zieglers Hereingabe wurde von Joker Albert Bunjaku mit dem Absatz herrlich zum freistehenden Derdiyok weitergeleitet, doch der Leverkusen-Stürmer schoss aus idealer Position mitten vor dem Tor daneben.

Bestnoten für die Innenverteidigung
Der Ausgleich wäre zwar ein glückhafter, aufgrund der Unterzahl jedoch ein nicht unverdienter Lohn gewesen. Vor dem erneut hervorragenden Diego Benaglio sicherten sich die beiden Innenverteidiger Stéphane Grichting und Steve von Bergen wiederum die Bestnoten. Auch die beiden Aussenverteidiger Stephan Lichtsteiner und Reto Ziegler sowie Gelson Fernandes schufteten auf den Aussenbahnen für zwei und wurden kaum einmal überlaufen. Im Mittelfeld kämpfte Gökhan Inler erneut wie ein Berserker. Der Udinese-Söldner hatte zusammen mit Huggel mit je elf Kilometern die grösste Distanz aller Schweizer Spieler absolviert.

Mit zehn Feldspielern hätte die Schweiz diese Partie wohl kaum verloren. Sie war den flinken und kampfstarken Chilenen auch in Unterzahl nahezu ebenbürtig gewesen. Sie wirkte jedoch deutlich stilsicherer und agierte kompakter sowie besser organisiert als der Gegner.

Tordifferenz wichtig
Das einzig Positive dieses bitteren WM-Abends im windigen und kalten Nelson- Mandela-Bay-Stadion war letztlich die Tatsache, dass die Schweiz in der Schlussphase, als sie mit allen Mitteln den Ausgleich anstrebte, nicht noch weitere Gegentore einstecken musste. Chancen dazu hatten die im Abschluss fahrigen und unpräzisen Chilenen einige gehabt.

Telegramm:

Nelson Mandela Bay, Port Elizabeth - 34'872 Zuschauer
SR Al Ghamdi (Saudi-Arabien)
Tor: 75. Gonzalez 1:0.

Chile: Bravo; Medel, Ponce, Jara; Carmona; Isla, Fernandez (65. Paredes), Vidal (46. Gonzalez); Sanchez, Suazo (46. Valdivia), Beausejour.

Schweiz: Benaglio; Lichtsteiner, Von Bergen, Grichting, Ziegler; Behrami, Huggel, Inler, Fernandes (77. Bunjaku); Frei (42. Barnetta); Nkufo (68. Derdiyok).

Bemerkungen: Schweiz ohne Senderos (verletzt). 31. Rote Karte gegen Behrami wegen angeblicher Tätlichkeit (Ellbogenschlag). 49. Tor von Sanchez aberkannt (Offside). Verwarnungen: 2. Suazo (Foul). 18. Nkufo (Foul). 22. Carmona (Foul/ gegen Spanien gesperrt). 25. Ponce (Unsportlichkeit). 48. Barnetta (Foul). 60. Inler (Foul) und Fernandez (Unsportlichkeit/gegen Spanien gesperrt). 61. Medel (Unsportlichkeit). 92. Valdivia (Unsportlichkeit). (si/pg)

16.6.2010

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Die Schweiz gewinnt das erste Spiel an der WM: Spanien - Schweiz 0:1


Weltmeisterschaft 2010
Spanien - Schweiz 0:1 (0:0)

Wer hätte das gedacht? Die Schweiz schlägt Europameister Spanien 1:0! Nach dem ersten Spiel gegen einen der meistgenannten WM-Favoriten haben die Schweizer drei Punkte auf dem Konto und führen die Gruppe H zusammen mit Chile an. Eine heldenhafte Leistung und ein erfolgreicher, von Gelson Fernandes abgeschlossener Konter nach 52 Minuten führten zum historischen Erfolg: In 18 Begegnungen zuvor hatte die Schweiz Spanien nie schlagen können.

Die Schweiz stand gegen den Europameister unter Dauerdruck. Die Spanier zogen ihre Kombinationsspiel auf, passten sich den Ball technisch perfekt zu und näherten sich spielerisch leicht dem gegnerischen Strafraum. Doch die enorm starke und disziplinierte Schweizer Mannschaft konnte die ganz grossen Torchancen mehrheitlich verhindern. Sie Schweizer standen tief in der eigenen Platzhälfte. Die Konzentration lag klar auf der Defensivarbeit. Die Rechnung von Ottmar Hitzfeld, den Spaniern möglichst wenig Raum zur Entfaltung zu lassen, ging auf.

Benaglio der grosse Rückhalt
Erst nach 21 Minuten schossen die Spanier erstmals aufs Schweizer Tor, drei Minuten später erspielten sie sich die erste sehr gute Möglichkeit. Andres Iniesta fand Innenverteidiger Piqué im Strafraum, der zwar Stéphane Grichting ausdribbeln konnte, aber an Goalie Diego Benaglio scheiterte. Der Schweizer Keeper war der erwartet starke Rückhalt. Er strahlte eine enorme Ruhe aus, seine Interventionen waren sauber und einige Male entscheidend. In der 63. Minute wäre er allerdings chancenlos gewesen, als Iniesta sein Glück mit einem Weitschuss versuchte.

Zu diesem Zeitpunkt führte die Schweiz 1:0. In der 52. Minute kam die Schweiz zum "Lucky Punch". Ein Auskick von Benaglio landete via Fernandes bei Eren Derdiyok, der zusammen mit Blaise Nkufo den Schweizer Zwei-Mann-Sturm bildete. Derdiyok tankte sich durch den Strafraum, fiel, doch Fernandes war zur Stelle, um ins verlassene Tor einzuschieben. Für den Spieler von St-Etienne war es der zweite Länderspiel-Treffer, für die Schweiz die überraschende Führung.

Nach der Pause entwickelten die Schweizer mehr Druck, speziell nach dem 1:0. Nach einem Konter wären sie beinahe noch zum zweiten Tor gekommen, doch der starke Derdiyok traf nach einem schönen Solo nur den Pfosten (74.). Die Spanier kamen trotz ihrer klaren Dominanz und obwohl sie die Kadenz nach dem 0:1 noch erhöhten zu keinem Treffer. Das lag einerseits an der fantastischen Verteidigungsarbeit der Schweizer, anderseits am Pech des Europameisters. Denn schlecht spielte der Favorit keineswegs, doch der Ball fand den Weg nicht ins Netz. Am nächsten kam Xabi Alonso dem Ausgleich, als er mit einem Schuss aus 20 Metern die Latte traf.

Die Schweiz geht nun mit exzellenten Perspektiven in die nächsten zwei Gruppenspiele. Am Montag wartet Chile und am Freitag in einer Woche Honduras. Mit einem Sieg gegen die Südamerikaner würden die Schweizer wahrscheinlich schon die Achtelfinal-Qualifikation perfekt machen.




Telegramm

Moses Mabhida, Durban - 62'453 Zuschauer
SR Webb (Eng)
Tor: 52. Fernandes 0:1.

Spanien: Casillas; Sergio Ramos, Piqué, Puyol, Capdevila; Busquets (61. Torres), Xabi Alonso; David Silva (62. Navas), Xavi, Iniesta (77. Pedro); Villa.

Schweiz: Benaglio; Lichtsteiner, Senderos (36. Von Bergen), Grichting, Ziegler; Barnetta (92. Eggimann), Huggel, Inler, Fernandes; Derdiyok (79. Yakin); Nkufo.

Bemerkungen: Schweiz ohne Behrami und Frei (beide verletzt). 36. Senderos verletzt ausgeschieden. 70. Lattenschuss Xabi Alonso. 74. Pfostenschuss Derdiyok. Verwarnungen: 30. Grichting (Foul). 73. Ziegler (Foul). 91. Benaglio (Spielverzögerung). 94. Yakin (Hands). (si/pg)

26.3.2005

Videos (2)
 

Frankreich - Schweiz 0 : 0



Debüt von Reto Ziegler in der Schweizer Fussballnationalmannschaft im Stade de France gegen Frankreich.


WM-Qualifikation 2006
Frankreich - Schweiz 0 : 0

Stadion: Stade de France (Paris)
Zuschauer: 79'373
Schiedsrichter: De Santis (ITA)
Gelbe Karte: 73. Vieira (Foul)


Frankreich:
Barthez; Sagnol, Boumsong, Givet, Gallas; Giuly, Pedretti, Vieira, Dhorasoo (59. Meriem); Trezeguet, Wiltord (82. Govou).

Schweiz:
Zuberbühler; Philipp Degen, Senderos, Müller, Spycher; Gygax (90. Henchoz), Lonfat (29. Huggel), Vogel, Ziegler (69. Magnin); Cabanas; Frei.


Bemerkungen:
Frankreich ohne Henry (verletzt). Schweiz ohne Hakan Yakin (gesperrt), Wicky, Murat Yakin, Haas und Barnetta (alle verletzt). Roth und Grichting auf der Tribüne. 29. Lonfat verletzt ausgeschieden.

Grasshopper Club Zürich 2002 - 2004

31.5.2003

Videos (1)
 

Die Zürcher Grasshoppers sind zum 27. Mal Schweizer Fussball-Meister.


Mit dem 4:2-Sieg gegen YB entschieden die Stadtzürcher am Samstag das emotionsgeladene Fernduell mit dem letztjährigen Double-Gewinner Basel. Richard Nuñez überragte als dreifacher Torschütze alle und alles.
Für den entthronten FC Basel (3:0 gegen Xamax) liess sich der Rückstand von einem Punkt nicht mehr korrigieren. Seit der ersten von insgesamt 36 Runden führte GC die Tabelle der NLA an.

Über die gesamte Saison betrachtet verzeichnete das junge Team von Trainer Marcel Koller kaum eine Schwächeperiode.

Den Lohn, wieder auf dem obersten Podest zu stehen und im Sommer um die Teilnahme zur Champions League kämpfen zu dürfen, haben sich die Zürcher verdient und den Giganten vom Rheinknie überraschend zu Fall gebracht.