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Karl Rappan


Schweizerischer Fussballverband 1970 - 1975

1970

 

Technischer Direktor des Schweizer Fussballverbandes


Als letzte offizielle Funktion übernahm Karl Rappan von 1970 bis 1975 das Amt des Technischen Direktors im Schweizer Fussballverband.

FC Lausanne-Sports 1964 - 1968

1965

6.1965

 

Nochmals einen naötionalen Titel


Meister 1965 mit Lausanne Sports

Schweizer Fussball Nationalmannschaft 1960 - 1963

25.11.1963

 

Rücktritt von Karl Rappan als Nationaltrainer


Viermal hat er die Schweiz betreut, ehe er am 25. Nov. 1963 seinen endgültigen Rücktritt als Nationalcoach bekannt gab. Er führte die Nationalmannschaft während folgenden Perioden:

19. September 1937 bis 12. Juni 1938
(Viertelfinale WM 1938)

1. Februar 1942 bis 2. Oktober 1949
(Qualifikation WM 1950)

9. November 1952 bis 26. Juni 1954
(Viertelfinale an der Heim-WM)

27. März 1960 bis 11. November 1963
(Teilnahme WM 1962)

11.11.1963

 

Frankreich - Schweiz 2 : 2


Freundschafts - Länderspiel
Schweiz - Frankreich 2:2
Paris

7.6.1962

4 Bilder
 

Schweiz - Italien 0 : 3


Fussball-Weltmeisterschaft in Chile
Gruppe 1 / 3.Spiel
Italien - Schweiz 0:3 (0:1)
Nationalstadion Santiago - 60'000 Zuschauer
Ref:: Davidson (Schottland)
Tore: 1. Mora 0:1; 65. Bulgarelli 0:2; 67. Bulgarelli 0:3

Italien:
Buffon; Losi, Robotti; Salvadore, Maldini, Radice; Ferrini, Rivera, Altafini, Sivori, Menichelli

Schweiz:
Elsener; Morf, Schneiter, Grobéty, Tacchella,Weber, Antenen, Eschmann, Wüthrich, Pottier, Allemann
Nationaltrainer: Karl Rappan

3.6.1962

 

Deutschland - Schweiz 2 : 1


Fussball-Weltmeisterschaft in Chile
Gruppe 1 / 2.Spiel
Deutschland - Schweiz 2:1 (1:0)
Nationalstadion Santiago - 65^000 Zuschauer
Ref: Horn (Niederlande)
Tore: 45. Brülls 1:0; 59. Seeler 2:0; 73. Schneiter 2:1

Deutschland:
Fahrian; Nowak, Schnellinger;
W. Schulz, Erhardt, Szymaniak
Koslowski, Haller, Seeler, Ha.Schäfer, Brülls

Schweiz:
Elsener; Schneiter, Tacchella
Grobety, Wüthrich, Weber, Antenen, Vonlanthen, Allemann, Eschmann, Dürr
Nationaltrainer: Karl Rappan

30.5.1962

3 Bilder
 

Chile - Schweiz 3 : 1


Fussball-Weltmeisterschaft in Chile
Gruppe 1 / 1.Spiel
Chile - Schweiz 3:1 (1:1)
Nationalstadion Santiago - 65^000 Zuschauer
Ref: Aston (England)
Tore: 7. Wüthrich 0:1; 44. L.Sanchez 1:1; 51. Ramirez 2:1; 55. L.Sanchez 3:1

Chile:
Escuti; Eyzaguirre, Navarro, Contreras, Raul Sanchez, Rojas, Ramirez, Toro, Landa, Fouilloux, Leonel Sanchez

Schweiz:
Elsener; Morf, Schneiter, Grobéty, Tacchella,Weber, Antenen, Eschmann, Wüthrich, Pottier, Allemann
Nationaltrainer: Karl Rappan

29.5.1962

21 Bilder
 

Die Schweizer WM - Mannschaft


Charly ELSENER, Antonio PERMUNIAN, René SCHNEIDER, Willy KERNEN, Fritz MORF, Heinz BIGLER, Heinz SCHNEITER, Ely TACCHELLA, Andre GROBETY, Fritz KEHL, Eugen MEIER, Marcel VONLANDEN, Hans WEBER, Toni ALLEMANN, Kiki ANTENEN, Richard DUERR, Norbert ESCHMANN, Philippe POTTIER, Gilbert REY, Roger VONLANTHEN, Rolf WUETHRICH, Roberto FRIGERIO

1962

 

Karl Rappan: "Der Spitzenfussball muss umorganisiert we


1962 hatte Karl Rappan den Schweizer Fussball wie folgt analysiert: "Wenn wir unseren Spitzenfussball nicht umorganisieren - und zwar sofort - dann werden wir zwar hier und da mit Glück und gewissermassen als schweizerisches Fussball-Wunder das eine oder andere Länderspielchen gewinnen, aber à la longue werden wir international nicht mehr das Geringste zu bestellen haben."

Rappans Einschätzung bewahrheite sich. Dass die Nationalmannschaft und der Schweizer Fussball im Allgemeinen immer weiter hinter die Weltspitze zurückfielen, war auf mehrere Ursachen zurückzuführen. Der Schweizer Riegel galt als veraltet und kam auch auf Vereinsebene nicht mehr zur Anwendung. Entlang der Sprachgrenzen entwickelte sich stattdessen eine Art fussballerischer "Röstigraben". In der Deutschschweiz herrschte eine athletische und schnörkellose, auf Abwehr bedachte Spielweise vor, die viel Kraft und Disziplin verlangte. In der Romandie und (im geringeren Masse) im Tessin hingegen favorisierten die Vereine einen technisch versierten Stil mit offensiver Ausrichtung und vielen Kurzpässen.

28.11.1961

 

Offener Brief von Karl Rappan vom 28: Nov. 1961


Karl Rappan schrieb an die Spieler der National- und Repräsentativmannschafdten, an die Funktionäre und an die Freunde der Nationalmannschaften einen offenen Brief.

Nach den emotionalen Siegen gegen die Schweden in Bern und Berlin wiederspiegelt dieses Dokument eindrücklich die Freunde und den Erfolg dieser Mannschaft.

13.11.1961

 

Die Schweiz qualifizierte sich für die WM in Chile


Die Nationalmannschaft erzwang nach drei Siegen und einer Niederlage in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1962 ein Entscheidungsspiel gegen Vizeweltmeister Schweden. Dieses fand im November 1961 in Berlin statt und endete mit einem 2:1-Sieg. Aufgrund des Mauerbaus drei Monate zuvor hatte das Spiel im isolierten Westteil der Stadt eine besondere politische Bedeutung.

12.11.1961

2 Bilder
 

Schweiz - Schweden 2 : 1


WM-Qualifikation 1962, Entscheidungsspiel

Schweiz – Schweden 2:1 (0:1)
Olympiastadion, West-Berlin – 50 000 Zuschauer
Schiedsrichter: Dusch (BRD) – Tore: 21. Brodd 0:1. 62. Schneiter 1:1. 82. Antenen 2:1.

Schweiz:
Elsener; Schneiter, Morf, Grobéty, Tacchella; Meier, Allemann; Antenen, Wüthrich, Eschmann, Pottier.
Nationaltrainer: Karl Rappan

Schweden:
Nyholm; Bergmark, Wing, Mild, Edberg; Gustavsson, Sandberg, Brodd; Backmann, Simonsson, Svahn.

29.10.1961

4 Bilder
 

Schweiz - Schweden 3 : 2


Weltmeisterschaft-Qualifikation 1962

Schweiz – Schweden 3:2 (1:1) – 29.10.1961
Wankdorf, Bern – 57 447 Zuschauer
Schiedsrichter: Aston (Eng) – Tore: 1. Simonsson 0:1. 9. Antenen 1:1. 68. Wüthrich 2:1. 79. Brodd 2:2. 81. Eschmann 3:2.

Schweiz: Elsener; Schneiter, Morf, Grobéty, Tacchella; Meier, Allemann; Antenen, Wüthrich, Eschmann, Pottier.
Nationaltrainer: Karl Rappan

Schweden: Nyholm; Bergmark, Wing, Eberg, Jónsson; Sandberg, Gustavsson, Brodd, Börjesson; Simonsson, Backman.

Schlussrangliste der WM-Gruppe 1:
1. Schweden 4 Spiele / 6 Punkte / 10:3
1. Schweiz 4 Spiele / 6 Punkte / 9:9
3. Belgien 4 Spiele / 0 Punkte /3:10

Bemerkungen:
In der 36. Minute erlitt Torhüter Chary Elsener bei einem Zusammenstoss einen Nasenbeinbruch. Trotzdem Spielte der Schweizer Torhüter das Spiel zu Ende.

Es kommt zu einem Entscheidungsspiel zwischen der Schweiz und Schweden auf neutralem Boden für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Chile.

Servette FC 1948 - 1957

1957
Servette FC - Trainer

6.1957

 

Meister und Cupsieger mit den Genfern


Meister 1950
Cupsieg 1949

Schweizer Fussball Nationalmannschaft 1953 - 1954

23.6.1954

 

Schweiz - Italien 4:1


Wegen Punktgleichheit mussten die Schweizer in Basel nochmals gegen Italien antreten und sicherten sich mit einem 4:1-Sieg die Viertelfinalteilnahme.

Weltmeisterschaft 1954 Vorrunde, Entscheidungsspiel

Schweiz – Italien 4:1 (1:0) – 23.6.1954
St. Jakob, Basel – 28 655 Zuschauer
Schiedsrichter: Griffiths (Wal) – Tore: 14. Hügi 1:0. 28. Ballaman 2:0. 67. Nesti 2:1. 85. Hügi 3:1. 90. Fatton 4:1.

Schweiz: Parlier, Neury, Kernen, Eggimann, Bocquet, Casali, Antenen, Vonlanthen, Hügi, Ballaman, Fatton

Italien: Viola, Magnini, Giacomazzi, Mari, Tognon, Nesti, Muccinelli, Pandolfini, Lorenzi, Segato, Frignani

25.4.1954

 

Die Fussball Weltmeisterschaft in der Schweiz


Dem SFV-Präsidenten und FIFA-Vizepräsidenten Ernst Thommen gelang es, die Weltmeisterschaft 1954 in die Schweiz zu holen. Um die Nationalmannschaft darauf vorzubereiten, engagierte der SFV im November 1952 ein weiteres Mal Karl Rappan. Am 25. April 1954 übertrug das Schweizer Fernsehen erstmals ein Länderspiel live, ein Vorbereitungsspiel gegen Deutschland

Grasshopper Club Zürich 1935 - 1948

6.1948

 

Karl Rappan gewann Titel um Titel


Kalr Rappans stozes Palmares mit dem Grasshopper Club:

5x Meister (1937, 1939, 1942, 1943, 1945
7x Cupsieger (1937, 1938, 1940, 1941, 1942, 1943, 1946

Schweizer Fussball Nationalmannschaft 1942 - 1949

2.11.1947

 

Schweiz - Belgien in Genf 4:0


Die Schweizer Elf, die am 2.November in Genf Belgien 4:0 besiegte.

Von links nach rechts: Boquet (Lausanne), Steffen (Cantonal), Gyger (Cantonal), Litscher (Zürich), Maillard II (Lausanne), Lusenti (Young Fellows), Ernst (Locarno), Eggimann (Lausanne), Boggia (Bellinzona), Fatton (Servette), Tamini (Servette).

10.11.1946

 

Schweiz - Österreich in Bern 1:0


Die Schweizer Elf, die am 10.November in Bern Österreich 1:0 besiegte.

Von links nach rechts: Amado (Grasshopper), Tamini (Servette), Fatton (Servette), Guerne (Servette), Pasteur (Servette), Courtat (Grenchen), Eggimann (Lausanne), Tanner (Grenchen), Bickel (Grasshopper), Ballabio (Grenchen), Steffen (Cantonal).

21.7.1945

 

Die Schweiz gewinnt gegen England mit 3:1


Am 21. Juli 1945 beging der SFLA feierlich sein 50-jähriges Bestehen. Rechtzeitig zum Jubiläum lieferte die Nationalmannschaft eines ihrer besten Spiele. In Bern besiegte die Schweiz vor 50'000 Zuschauern die Gäste aus England 3:1. Fink «II» avancierte dabei zum Helden der Partie.

Von links nach rechts: Amado (Grasshopper), Sulger (Grasshopper), Fink (Young Fellows), Courtat (Grenchen), Aeby (Lausanne), Andreoli (Lugano), Friedländer (Grasshopper), Bickel (Grasshopper), Gyger (Cantonal), Ballabio (Grenchen), Steffen (Cantonal)

Schweizer Fussball Nationalmannschaft 1937 - 1938

21.5.1938

 

Schweiz - England 2:1


Freundschaftsspiel 1938

Schweiz – England 2:1 (1:1) – 21.5.1938
Hardturm, Zürich – 25 000 Zuschauer
Schiedsrichter: Bauwens (De)

Tore:
22. Aeby 1:0. 33. Bastin (Pen.) 1:1. 68. A. Abegglen 2:1.

Schweiz:
Huber; Minelli, Lehmann, Springer; Vernati, Lörtscher; Amadó, Walaschek, Bickel, A. Abegglen, Aeby.

England:
Woodley; Sprotson, Hapgood, Willingham; Young, Welsh; Matthews, Robinson, Broome, Goulden, Bastin.

1938

7 Bilder
 

Die Schweiz an der Fussball-Weltmeisterschaft in Frankreich


Um sich für die Weltmeisterschaft 1938 in Frankreich zu qualifizieren, mussten die Schweizer in Mailand gegen Portugal antreten; das Spiel endete mit einem 2:1-Sieg. In der ersten Runde traf die Schweiz auf die Mannschaft des von den Nationalsozialisten beherrschten Deutschen Reiches. Drei Monate zuvor war der «Anschluss» Österreichs erfolgt, weshalb die Österreicher nicht mehr als eigenständige Mannschaft antreten durften. Das Spiel endete nach Verlängerung 1:1, weshalb fünf Tage später eine Wiederholung nötig war. Die Wiederholung am 9. Juni 1938 ging als eines der bedeutendsten Spiele in die Schweizer Fussballgeschichte ein. Das deutsche Team, das einem Zwangszusammenschluss der beiden WM-Halbfinalisten von 1934 Deutschland und Österreich entsprach und als Turnierfavorit galt, lag bis zur 40. Minute 2:0 in Führung, brach dann jedoch ein. Die Schweizer erzielten vier Tore hintereinander und siegten mit 4:2. Der Sieg über Deutschland galt als Sensation und wurde in der Schweiz begeistert gefeiert. Drei Tage später stand das Viertelfinale gegen Ungarn auf dem Programm; das die Schweizer aber 0:2 verloren

9.1937

 

Karl Rappan wurde Nationaltrainer


Im September 1937 übernahm Karl Rappan das Amt des Nationaltrainers, während des nächsten Vierteljahrhunderts sollte er den Schweizer Fussball entscheidend prägen. Seine Amtszeit war auf vier Perioden verteilt (1937-1938, 1942-1949, 1952-1954, 1960-1963). Der wegen seiner NSDAP-Mitgliedschaft umstrittene Deutschösterreicher führte ein ursprünglich in Ostmitteleuropa entstandenes Abwehrkonzept ein, das unter der Bezeichnung Schweizer Riegel bekannt wurde. Dabei handelte es sich um eine Mischform aus Mann- und Raumdeckung, mit der die Schweizer Nationalmannschaft in der Lage war, auch gegen stärker eingestufte Teams zu bestehen. Später entwickelte sich daraus der italienische Catenaccio